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Magazin „S“ in Lettland

Zimmer mit eigener Kunst.

„Damals, als Teenager, hatte Liga noch den Traum vom
Besuch einer Kunsthochschule. Vor Kreativität übersprudelnd,
bemalte sie jede freie Ecke ihres Zimmers, zeichnete abstrakte
Männer und Frauen.“

STUZ, Mainz

STUZ: „Einfach gnadenlos zufrieden schaut sie
drein, die Katze mit dem langen
Hals. Dabei liegt es keineswegs auf
der Hand, warum Ligas Tuschefeder
solch grenzenlos fröhliche Motive entspringen.“

Ihre Kunst wirkt verspielt und bunt. Süße Katzen springen dem Betrachter mit ihren grellen Farben ins Auge. Diese niedlichen Motive schmeicheln dem Betrachter auf Anhieb und vielen Büchern würden Ligas Zeichnungen als Illustrationen gut zu Gesicht stehen. Und seit die junge Lettin ihre Bilder mit Photoshop nachbearbeitet, ist alles „viel einfacher”.

„Intuitiv und spontan, lebensfroh und uneinheitlich: Die Zeichnungen von Liga Klein sind irgendwie anders.“ STUZ, Mainz

Was Künstler vom alten
Schlag hochnäsig als ‚unecht‘ abtun würden, begeistert Liga ob seiner scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten. „Wenn ein Bild
zu lange dauert, werde ich eh ungeduldig.” Spontanität ist Ligas Wunderwaffe. Und die setzt sie jetzt wieder ein.

ARTLAS

„Liga arbeitet am liebsten mit der Tusche, verwendet aber mittlerweile auch anderen Materialien. So können ihre Werke später auf unterschiedliche Träger gedruckt werden, wie etwa Leinwände, T-Shirts, Poster und Tassen. Die Künstlerin zeichnet vornehmlich Menschen und Katzen. Je nachdem, in welcher Stimmung sich die Künstlerin befindet, entstehen fröhliche, nachdenkliche, verspielte oder traurige Charaktere. Bei ihrer Arbeit lässt sie sich von ihren Empfindungen leiten. So beginnt sie mit nur einer einzigen Linie auf weißem Untergrund, und beendet ihren Schaffensprozess schließlich mit einem neuen, unverwechselbaren Geschöpf. „Ich mag zu improvisieren, und meistens überrasche ich mich am Ende selbst”, sagt Liga über ihre Kunstwerke.

Die bewusste Reduzierung der Charaktere auf was Wesentliche, und der Verzicht auf einen definierten Hintergrund, erlauben es dem Betrachter, Ligas Werke auf ganz persönliche Art und Weise zu erleben. Denn so ist es möglich, die eigenen Erfahrungen und Gedanken auf die Bilder zu projizieren. Liga öffnet das Tor zu einer ganz privaten und farbefrohen Fantasiewelt.“

„Meine Werke als Leinwand in einer Galerie zu sehen, war ein tolles Erlebnis.“

Im Jahr 2010 nahm ich mit Unterstützung von Kunstsplitter an mehreren Ausstellungen in Wiesbaden teil.